
01. DIE KENNZAHL
Die eine Kennzahl, die alles bestimmt: Durchsatz
Bevor es um konkrete Module geht, eine Rechnung, die dir viel Frust erspart.
Nimm die Zahl der Menschen, die eine Attraktion tatsächlich nutzen wollen. Bei Firmenfesten sind das erfahrungsgemäß 30 bis 50 Prozent der Anwesenden, bei Familienfesten mit Kindern deutlich mehr. Teile das durch die Zeit, die eine Person am Modul verbringt.
Ein Beispiel: 100 Gäste, 40 wollen mitmachen, jeder braucht drei Minuten. Das sind 120 Minuten reine Spielzeit an einem Modul. Wenn dein Fest vier Stunden läuft, geht das gerade so auf. Bei 300 Gästen wären es sechs Stunden – das Modul ist dann rechnerisch überlastet, und in der Praxis stehen Leute an, statt sich zu unterhalten.
Faustregel: Ein Modul mit Einzelnutzung bespielt etwa 60 bis 80 Personen über einen Nachmittag. Alles darüber braucht mehr Module oder Module, die mehrere gleichzeitig aufnehmen.