Dieser Artikel beantwortet eine einzige Frage: Wie viele Menschen kommen, und was funktioniert bei dieser Zahl? Denn was bei 50 Kollegen eine schöne Idee ist, wird bei 300 zur Schlange mit schlechter Stimmung.

Es geht hier also nicht um eine Ideensammlung. Wenn du nach Inspiration suchst, ist Firmenfeier-Ideen, die nicht langweilig sind der passendere Einstieg. Hier geht es um Dimensionierung: Wie viele Module brauchst du, welcher Typ passt zu welcher Gruppengröße, und an welchen Kipppunkten trägt ein Konzept nicht mehr.

Die eine Kennzahl, die alles bestimmt: Durchsatz

Bevor es um konkrete Module geht, eine Rechnung, die dir viel Frust erspart.

Nimm die Zahl der Menschen, die eine Attraktion tatsächlich nutzen wollen. Bei Firmenfesten sind das erfahrungsgemäß 30 bis 50 Prozent der Anwesenden, bei Familienfesten mit Kindern deutlich mehr. Teile das durch die Zeit, die eine Person am Modul verbringt.

Ein Beispiel: 100 Gäste, 40 wollen mitmachen, jeder braucht drei Minuten. Das sind 120 Minuten reine Spielzeit an einem Modul. Wenn dein Fest vier Stunden läuft, geht das gerade so auf. Bei 300 Gästen wären es sechs Stunden – das Modul ist dann rechnerisch überlastet, und in der Praxis stehen Leute an, statt sich zu unterhalten.

Faustregel: Ein Modul mit Einzelnutzung bespielt etwa 60 bis 80 Personen über einen Nachmittag. Alles darüber braucht mehr Module oder Module, die mehrere gleichzeitig aufnehmen.

Bis 50 Mitarbeiter: Konzentration statt Streuung

Bei dieser Größe kennt sich die Belegschaft meist. Das Fest soll das Miteinander stärken, nicht die Menschen über ein Gelände verteilen.

Setz auf ein bis zwei Module, nicht auf fünf. Ein zentrales Modul mit Zuschauerwirkung erzeugt gemeinsame Momente. Wenn der Vertriebsleiter vom Bullen fällt, reden am Montag alle darüber. Fünf verteilte Kleinmodule erzeugen fünf kleine Grüppchen und keine Geschichte.

Was gut funktioniert: ein großes Actionmodul plus eine Fun-Food-Station. Das reicht für einen Nachmittag und hält das Budget schlank.

Was du dir sparen kannst: aufwendige Turniersysteme mit Gruppenphase. Bei 50 Leuten organisiert sich der Wettbewerb von selbst, sobald eine Rangliste an der Wand hängt.

50 bis 150 Mitarbeiter: der Bereich, in dem Zonen anfangen zu zählen

Hier kippt es zum ersten Mal. Eine einzelne Attraktion reicht nicht mehr, und gleichzeitig ist das Gelände noch überschaubar genug, dass alles gemeinsam wirkt.

Plane drei Bereiche: einen für Aktion, einen fürs Essen und Sitzen, einen für Kinder, falls Familien eingeladen sind. Nicht nebeneinander in einer Reihe, sondern so verteilt, dass Menschen sich bewegen müssen.

Zwei bis drei Module sind das Minimum, davon mindestens eines mit Mehrfachnutzung. Ein Menschenkicker bespielt zwölf Personen gleichzeitig, eine Torwand drei bis vier, ein Simulator eine. Mische bewusst.

Ab hier lohnt sich Betreuung. Wenn niemand die Warteschlange organisiert, entsteht Gedränge. Bei betreuten Modulen ist das Personal ohnehin dabei, bei den übrigen brauchst du eigene Helfer in Schichten.

150 bis 300 Mitarbeiter: jetzt wird es Logistik

Ab dieser Größe ist ein Firmenfest kein größeres Grillfest mehr, sondern eine Veranstaltung mit eigener Infrastruktur.

Rechne mit vier bis sechs Modulen. Verteilt über die Fläche, nicht gebündelt. Wenn alles an einer Ecke steht, staut sich dort alles.

Sanitär, Strom und Sitzplätze werden zum Engpass, nicht die Attraktionen. Ein häufiger Fehler ist, das Budget in Module zu stecken und dann festzustellen, dass es zu wenig Bänke gibt. Zelte, Pavillons und Mobiliar findest du unter Eventausstattung.

Stromkreise zählen, nicht Steckdosen. Vier aufblasbare Module an einem 16-Ampere-Kreis sind zu viel. Kläre früh, wie viele getrennt abgesicherte Kreise verfügbar sind, und plane sonst ein Aggregat ein.

Ein Programmpunkt für alle. Bei 300 Menschen zerfällt das Fest sonst in Gruppen, die sich nie begegnen. Eine Siegerehrung, eine kurze Ansprache oder ein gemeinsames Foto hält es zusammen. Wichtig: kurz halten.

Module nach Durchsatz sortiert

Typgleichzeitiggeeignet ab
Simulatoren, Bullriding1 Personjede Größe, aber nie als einziges Modul über 100
Torwand, Wurfspiele1 bis 4gut als Ergänzung
Hüpfburgen, Hindernisbahnenje nach Größe 6 bis 20 KinderPflicht bei Familienfesten
Menschenkickerbis 12ideal ab 100 Personen
Fun Foodlaufendjede Größe

Das komplette Sortiment steht alphabetisch unter Eventmodule A-Z, kooperative Module für Teams unter Teamgames.

Der Fehler, der bei jeder Größe auftaucht

Fast alle planen den Nachmittag und vergessen den Übergang. Zwischen dem Ende des Essens und dem Beginn des Abendprogramms entsteht ein Loch, meistens zwischen 15 und 17 Uhr. Genau dann gehen die ersten Gäste.

Dieses Loch füllst du nicht mit einer weiteren großen Attraktion, sondern mit etwas, das nebenbei läuft: eine Fun-Food-Station, die erst um 15 Uhr öffnet, oder eine Siegerehrung mit kleinem Aufwand. Etwas, das einen Grund gibt zu bleiben.

Wenn du es kurz machen willst

Sag uns die Teilnehmerzahl, ob Kinder dabei sind, die verfügbare Fläche und den Budgetrahmen. Daraus lässt sich in einem Telefonat eine Kombination vorschlagen, die zur Größe passt. Erreichbar montags bis freitags von 8:00 bis 16:30 Uhr unter 0209 604 988 42 oder über das Kontaktformular.

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Anlieferung und Abholung

Wir berechnen eine Pauschale von 220,-€ netto (brutto 261,80€) bis zu einer Gesamtfahrstrecke von bis zu 150 km. Die Kosten können höher sein, wenn das Modul auf einem Anhänger verbaut ist.

Über 150 km Gesamtfahrstrecke berechnen wir die Kosten individuell.