
01. DIE ZIELGRUPPE
Zuerst: Für wen ist das Fest eigentlich?
Diese Frage klingt banal, entscheidet aber über fast alles Weitere. Es gibt drei Grundtypen, und sie vertragen sich schlecht miteinander.
Reines Mitarbeiterfest. Abends, ohne Kinder, Schwerpunkt auf Essen, Getränken und Gesprächen. Attraktionen sind hier Beiwerk und sollten Gespräche nicht übertönen. Ein Modul, an dem man nebenbei mitmachen kann, reicht.
Familienfest. Mitarbeiter bringen Partner und Kinder mit. Das ist der häufigste Fall und der aufwändigste, weil du für drei bis vier Altersgruppen gleichzeitig planen musst. Kinder brauchen Beschäftigung, sonst wird der Nachmittag für die Eltern anstrengend statt entspannend.
Fest mit Außenwirkung. Kunden, Nachbarn, Presse oder Bewerber sind dabei. Hier zählt, was man von außen sieht und fotografieren kann.
Kläre das, bevor du irgendetwas anfragst. Ein Familienfest mit reinem Abendprogramm ist genauso schief wie ein Kundenevent mit Bällebad.